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2019-08-26

Gestaltungsfaktoren für Reklame im Stadtbild - von 1928

Schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die “kapitalistische Warenwerbung” als “eine der wichtigsten Gestaltungsfaktoren der neuen Stadt” erkannt. Ernst May, damaliger Dezernent für das Hochbauwesen in Frankfurt am Main, war Initiator der ersten Richtlinien für Reklamegestaltung im April 1928 für Frankfurt, denn es brauche eine Reklameordnung im Sinne einer “Einordnung des Einzelbedürfnisses nach Geschäftsanpreisung in das berechtigte Interesse aller, für ihre Ware oder ihre Betriebe durch Reklame zu werben.”

Hier zwei Auszüge:

Abschnitt IV: Bei Anwendung der Reklame im Straßenraum soll auf eine rhythmische Wiederholung einheitlicher Grundformen hingewirkt werden.

Abschnitt V: Jede Reklame soll sich der Schrift als Haupträger bedienen. Je weniger Text sie enthält, umso wirksamer ist sie. Die Schrift soll sich ferner den architektonischen Gegebenheiten einfügen.

Interessant, oder? Gestoßen bin ich darauf bei meiner Recherche über das Bauhaus. Gefunden habe ich den Text im Buch von Christoph Mohr und Michael Müller “Funktionalität und Moderne” Edition Fricke 1984. Ein literarischer Schatz, der viel Wissenswertes birgt.

Wenn Sie Lust haben, über Ihre öffentliche Reklame im Stadtbild nachzudenken, rufen Sie mich gerne an!

Admin - 10:54:31 @ Fundstück

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